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Öko-Label Energieeffizienz

Öko-Label Energieeffizienz

Deutschland ist ein Industriestandort!

Deutschland ist Export-Weltmeister!

Und Deutschland tut alles, damit das auch so bleibt!

Und weil die deutschen Autobauer die Trends und Wünsche der Kunden seit Jahrzehnten verpennen, muss nun die Bunderegierung helfen. Und das geht am besten, wenn man dem Bürger ein klar verständliches Label aufs Auge drückt, damit dieser auf einen Blick erkennen kann, ob das Produkt positiv oder negativ ist. Das was wir schon von der Lebensmittelindustrie mit den Angaben zu Zucker oder Fett auf den Verpackungen kennen, wird der Bürger bald auch an Autos erkennen können. Der Bundestag hat nämlich soeben das “Öko”-Label für PKW abgesegnet.

Und so wird sich der kleine Bürger demnächst ärgern, dass ihm das Geld für ein großes schweres Auto fehlt. Denn dieses trägt ab sofort “grün”. Oder besser gesagt ein “A” für besonders umweltfreundlich! Denn dieses Label zeigt nicht etwa den CO2-Ausstoß eines Autos an, sondern den CO2-Ausstoß eines Autos im Verhältnis zum Gewicht. Toll! So kann der Porsche Cayenne mit über zwei Tonnen Gewicht endlich sein wahres Gesicht zeigen!

Da sind wir doch mal gespannt, welches Fahrzeug in der nächsten Ausgabe der VCD Auto-Umweltliste ganz oben steht…

 

 

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Jeder Internet-Nutzer hat sie schon einmal genutzt oder wird sie noch nutzen – Suchmaschinen. Egal was man sucht, bei Google und Co finden wir es in mehr oder minder guter Form. Jeden Tag werden auf der ganzen Welt vier Milliarden Suchanfragen getätigt. Google hat weltweit mit 67 Prozent den größten Marktanteil mit rund 88 Milliarden Suchanfragen monatlich[1] . Tendenz steigend, denn es erhalten immer mehr Menschen Zugang zum World Wide Web.

Wie sieht es aber aus mit der Umweltfreundlichkeit der Suchmaschinen? Wissenschaftler haben errechnet, dass eine Suchabfrage bei Google 2 Gramm CO2-Emissionen[2] verursacht. Bei 88 Milliarden Suchen pro Monat macht das insgesamt 176.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß, auf das Jahr gesehen sind es über 2 Millionen Tonnen CO2-Emissionen.
In diesem Beispiel haben wir uns lediglich Google angesehen. Bei allen relevanten weltweiten Suchmaschinen ist der Ausstoß an CO2 mit fast 3 Millionen Tonnen noch gravierender.

Was kann der Nutzer von Suchmaschinen dagegen tun?

Alternativen gibt es einige. Die Antwort: Umweltfreundliche Suchmaschinen. Man muss nicht einmal auf die riesigen Datenbanken von Google und dessen Index verzichten. Die Suchmaschine Znout ist eine von vielen CO2-neutralen Suchmaschinen. Wie der Betreiber dieses schafft ist ganz einfach. Der gesamte über Znout-Suchen verursachte Kohlendioxid-Ausstoß wird durch den Erwerb von Zertifikaten für erneuerbare Energien kompensiert. Finanziert werden die Zertifikate durch die Google AdSense Werbeanzeigen in den Suchergebnissen.

Eine weitere Suchmaschine, die sich dem umweltfreundlichen Suchen gewidmet hat ist Ecosia. Ähnlich wie bei Znout werden auch hier die verursachten Emissionen durch einen Ausgleich geschaffen. Die Einnahmen der Suchmaschine werden zu 80 Prozent an den WWF gespendet um den Regenwald zu schützen und somit einen CO2-Ausgleich zu schaffen. Je mehr Regenwald abgeholzt wird, desto weniger Kohlendioxid wird zu Sauerstoff verarbeitet. Laut Anbieter werden pro Suchanfrage 13 Cent eingenommen und man kann mit jeder Suche zwei Quadratmeter Regenwald schützen. Interessant ist ein Tool für den Mozilla Firefox, der in der Statusleiste anzeigt, wie viel Regenwald man persönlich bereits geschützt hat.

Weitere Suchmaschinen, die die Umwelt schonen sind zum Beispiel Forestle, Ecocho oder Searchgreen.

 

[1] Quelle: FAZ vom 26.01.2010 – http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~E6F0187B1589740089C342D0DBDF9C334~ATpl~Ecommon~Scontent.html

[2] Quelle: Stern vom 08. August 2008 – http://www.stern.de/digital/online/stromverbrauch-wie-viel-energie-kostet-eine-google-suche-634098.html

 

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