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Öko-Label Energieeffizienz

Öko-Label Energieeffizienz

Deutschland ist ein Industriestandort!

Deutschland ist Export-Weltmeister!

Und Deutschland tut alles, damit das auch so bleibt!

Und weil die deutschen Autobauer die Trends und Wünsche der Kunden seit Jahrzehnten verpennen, muss nun die Bunderegierung helfen. Und das geht am besten, wenn man dem Bürger ein klar verständliches Label aufs Auge drückt, damit dieser auf einen Blick erkennen kann, ob das Produkt positiv oder negativ ist. Das was wir schon von der Lebensmittelindustrie mit den Angaben zu Zucker oder Fett auf den Verpackungen kennen, wird der Bürger bald auch an Autos erkennen können. Der Bundestag hat nämlich soeben das “Öko”-Label für PKW abgesegnet.

Und so wird sich der kleine Bürger demnächst ärgern, dass ihm das Geld für ein großes schweres Auto fehlt. Denn dieses trägt ab sofort “grün”. Oder besser gesagt ein “A” für besonders umweltfreundlich! Denn dieses Label zeigt nicht etwa den CO2-Ausstoß eines Autos an, sondern den CO2-Ausstoß eines Autos im Verhältnis zum Gewicht. Toll! So kann der Porsche Cayenne mit über zwei Tonnen Gewicht endlich sein wahres Gesicht zeigen!

Da sind wir doch mal gespannt, welches Fahrzeug in der nächsten Ausgabe der VCD Auto-Umweltliste ganz oben steht…

 

 

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Copyright by Kia Motors Corp. 2010

In der vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) veröffentlichten Auto-Umweltliste 2010/2011 berichtete ich bereits über die umweltfreundlichsten Autos. In der Top 10-Liste führte Toyota mit drei Modellen vor, wie ökologisch sinnvolle Autos gebaut werden können. Kriterien, die der VCD in die Bewertung einfließen lässt, sind unter anderem der Spritverbrauch, sowie die CO2-Emissionen pro Kilometer. Ein weiterer Aspekt ist das Umweltmanagement der Konzerne.

Hier setzte auch zu Beginn des Monats der TÜV NORD an. Dieser prüfte die Modelle Soul und Venga vom Hersteller Kia Motors nach den Ökobilanz-Richtlinien laut DIN EN ISO 14044. In dieser werden die verschiedenen Phasen eines Produktes von der Herstellung bis zur Entsorgung durchleuchtet und beispielsweise die Umweltauswirkungen festgestellt und bewertet.

Das LCA-Zertifikat (Life Cycle Assessment) verlieh der TÜV dem Automobil-Konzern Kia Motors jetzt für die oben genannten Modelle. Als Begründung wird genannt, dass bei den beiden Autos von der Herstellung bis zur Entsorgung, also im gesamten Lebenszyklus, Umweltaspekte berücksichtigt werden. Demnach verursacht der Kia Venga im Laufe seines Lebens bezogen auf 150.000 km Fahrleistung über 10 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid als vergleichbare Modelle. Der Kia Soul bringt es auf 9,3 Prozent weniger CO2-Ausstoß. Neben dem LCA-Zertifikat erhielt Kia zudem das DfE-Zertifikat (Design for Environment) verliehen, welches umweltgerechtes Design prämiert.

Der koreanische Autobauer hat mit der Verleihung der beiden Fahrzeuge bereits vier Modelle, die ausgezeichnet wurden. Neben dem Soul und Venga wurden bereits der cee’d und Sportage ausgezeichnet. Kia macht es vor. Es ist keineswegs unwirtschaftlich auf eine umweltfreundliche Herstellung der Automobile zu setzen. Möglich ist es schon jetzt. Was fehlt ist ein generelles Umdenken der Konzerne.

Quelle: http://www.kia-presse.de/press/modelle/10_12_01_umwelt-zertifikat%20fuer%20soul%20und%20venga.aspx (11.12.2010, 11:00 Uhr)

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In der Vergangeheit wurden zahlreiche Produkte in den weltweiten Läden verkauft, die mit Flurchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) versetzt waren. Gerade Haarsprays und Kühlschränke verursachten so einen erheblichen Schaden für die Ozonschicht, die in rund 20 Kilometern Höhe durch die Giftstoffe “durchlöchert” wurde.

Sigrid Roßmann / pixelio.de

Nachdem in den siebziger Jahren durch Forscher bewiesen wurde, dass die FCKWs der Umwelt schaden und Ozonlöcher verursachen, wurde “rasend schnell” ein Verbot der chemischen Stoffe beschlossen – 1987 wurde die Verwendung verboten!

Wie Spiegel Online[1] unter Berufung auf einer Studie der Technischen Hochschule Zürich berichtet, haben Wissenschaftler bewiesen, dass sich die Ozonlöcher verkleinern. Die im Fachmagazin “Atmospheric Chemistry and Physics Discussions” veröffentlichte Studie zeigt, dass das Verbot der FCKWs Früchte trägt. Demnach sei die Ozonschicht in den vergangenen zehn Jahren dichter geworden, was sowohl mit Bodenstationen, als auch mit Satellitenaufnahmen beweisbar sei.

Spiegel Online berichtet weiterhin, dass sich das Ozonloch jedoch nicht überall merklich stabilisiert. In der Region der Antarktis ist es gleich groß geblieben und soll sich erst in den nächsten 10 bis 15 Jahren erholen.

Was die Meldung jedoch deutlich zeigt – wir Menschen können unsere Fehler, die wir machen, auch wieder bereinigen, sofern wir früh genug anfangen und sich die weltweite Politik einig wird. Das nächste Thema ist der Klimawandel. Hier muss ein Abkommen der Länder einen deutlichen Rückgang des Kohlenstoffdioxids bringen – dann könnte sich auch die Erde in einigen Jahren merklich erholen…

[1] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,715153,00.html (04.09.2010, 20:20 Uhr)

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