Es ist eine der größten Krisen, die es je gab. Nahzu die gesamte westliche Welt spricht seit langer Zeit nur noch von Wirtschaftskrise. Viele Unternehmen in Deutschland mussten Kurzarbeit anmelden, da die Nachfrage nach den Produkten drastisch sank. Im Krisenjahr 2009 sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland um 4,7 Prozent[1].

Bildquelle: aboutpixel.de / Energie?? © strack54
So paradox es klingen mag, aber die Krise hat auch ihre gute Seite. So meldet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)[2], dass die weltweiten CO2-Emissionen durch die Wirtschaftskrise im Jahr 2009 zurück gegangen sind. Zwar beläuft sich der Rückgang im Vergleich zum Jahr 2008 nur um 1,3 Prozent, aber durch den großen Wachtum in den asiatischen Ländern wie China und Indien dennoch beachtlich. Insgesamt macht das 400 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger.
IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch sieht den Rückgang der CO2-Emissionen “angesichts der Wirtschaftskrise deutlich geringer als erwartet”. Der Rückgang des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes in Europa, den Vereinigten Staaten, Russland und Japan werde durch den Boom der asiatischen Länder wieder ausgeglichen. Mittlerweile führt China im CO2-Ausstoß deutlich. Dieser ist “mittlerweile so hoch wie der in den USA und Russland zusammen genommen”, so Allnoch weiter.
7,43 Milliarden Tonnen CO2 wurden in China 2009 emittiert, 2008 waren es noch 6,8 Milliarden. Indien verzeichnet ebenfalls einen Zuwachs (2009: 1,53 Mrd. t, 2008: 1,4 Mrd. t). Die Vereinigten Staaten reduzierten den Ausstoß 2009 auf 5,95 Mrd. Tonnen (2008: 6,4 Mrd.), während Russland ebenfalls von 1,7 Mrd. t (2008) auf 1,53 Milliarden Tonnen reduzieren konnte. Deutschland befindet sich in dem Ranking auf Platz 6. Die Emissionen konnten 2009 um 7 Prozent reduziert werden von 857 Millionen Tonnen auf 797 Millionen Tonnen Kohlendioxid[3].
[1] Quelle: Destatis, 15.08.10, 15:30 Uhr: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/08/PD10__284__811,templateId=renderPrint.psml
[2] Quelle: IWR, 15.08.10, 15:30 Uhr: http://www.iwr.de/news.php?id=16610
[3] Quelle: Zeit, 15.08.10, 16:30 Uhr: http://www.zeit.de/news-nt/2010/8/13/iptc-bdt-20100813-242-25957080xml
Es ist eine der größten Krisen, die es je gab. Nahzu die gesamte westliche Welt spricht seit langer Zeit nur noch von Wirtschaftskrise. Viele Unternehmen in Deutschland mussten Kurzarbeit anmelden, da die Nachfrage nach den Produkten drastisch sank. Im Krisenjahr 2009 sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland um 4,7 Prozent[1].
[caption id="attachment_190" align="alignleft" width="240" caption="Bildquelle: aboutpixel.de / Energie?? © strack54"][/caption]
So paradox es klingen mag, aber die Krise hat auch ihre gute Seite. So meldet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)[2], dass die weltweiten CO2-Emissionen durch die Wirtschaftskrise im Jahr 2009 zurück gegangen sind. Zwar beläuft sich der Rückgang im Vergleich zum Jahr 2008 nur um 1,3 Prozent, aber durch den großen Wachtum in den asiatischen Ländern wie China und Indien dennoch beachtlich. Insgesamt macht das 400 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger.
IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch sieht den Rückgang der CO2-Emissionen "angesichts der Wirtschaftskrise deutlich geringer als erwartet". Der Rückgang des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes in Europa, den Vereinigten Staaten, Russland und Japan werde durch den Boom der asiatischen Länder wieder ausgeglichen. Mittlerweile führt China im CO2-Ausstoß deutlich. Dieser ist "mittlerweile so hoch wie der in den USA und Russland zusammen genommen", so Allnoch weiter.
7,43 Milliarden Tonnen CO2 wurden in China 2009 emittiert, 2008 waren es noch 6,8 Milliarden. Indien verzeichnet ebenfalls einen Zuwachs (2009: 1,53 Mrd. t, 2008: 1,4 Mrd. t). Die Vereinigten Staaten reduzierten den Ausstoß 2009 auf 5,95 Mrd. Tonnen (2008: 6,4 Mrd.), während Russland ebenfalls von 1,7 Mrd. t (2008) auf 1,53 Milliarden Tonnen reduzieren konnte. Deutschland befindet sich in dem Ranking auf Platz 6. Die Emissionen konnten 2009 um 7 Prozent reduziert werden von 857 Millionen Tonnen auf 797 Millionen Tonnen Kohlendioxid[3].
[1] Quelle: Destatis, 15.08.10, 15:30 Uhr: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/08/PD10__284__811,templateId=renderPrint.psml
[2] Quelle: IWR, 15.08.10, 15:30 Uhr: http://www.iwr.de/news.php?id=16610
[3] Quelle: Zeit, 15.08.10, 16:30 Uhr: http://www.zeit.de/news-nt/2010/8/13/iptc-bdt-20100813-242-25957080xml