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Rückruf: Bio-Basmati-Reis

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Bereits am 29. Juli brachte Stiftung Warentest ihre Ergebnisse zu Basmati-Reisprodukten heraus. Das Urteil viel alles andere als positiv aus – 16 aus den 31 untersuchten Produkten wurden mit der Note mangelhaft beurteilt. Besonders beunruhigend war das Testergebnis dahingehend, dass auch Bio-Basmati-Reis schlecht abschnitt. Fünf von sechs getesteten Bio-Sorten wiesen Rückstände von Pestiziden auf.

Quelle: http://www.biotropic.com/getNewsImage.php?iid=333

Besonderes Augenmerk sollten Verbraucher auf die Reissorten Bio-Vollkornreis Green des Herstellers BioTropic legen. Dieser ruft sein Reis-Produkt zurück. Es handelt sich bei dem Rückruf um die braune Variante, der weiße Reis ist nicht betroffen.

Der Grund für den Rückruf liegt in dem von Stiftung Warentest ermittelten Schimmelpilzgift Aflatoxin B1, mit dem der Reis belastet ist. Der Reis hätte niemals in die Läden kommen dürfen, schreibt die Stiftung.

Schimmel bildet sich meist bei der Lagerung, wenn der Reis in zu feuchten Räumen platziert wird. Der Schimmel ist krebserregend und daher sollte der Verzehr verhindert werden. Kunden, die bereits die Sorten gekauft haben, können den Reis zurück bringen und erhalten das Geld zurück.

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JMG / pixelio.de

In Deutschland gibt es bei Pestiziden Grenzwerte die eingehalten werden müssen, um die Gesundheit der Verbraucher zu schützen. Die neue Masche der Hersteller besteht darin, mehrere verschiedene, also Pestizid-Cocktails zu verwenden. So wird der Grenzwert jedes einzelnen Pestizids eingehalten.

Greenpeace hat in Laboranalysen von vier verschiedenen deutschen Handelsketten, darunter Edeka, Rewe und Aldi-Süd, Beerenproben analysiert und bis zu neun verschiedene Pflanzenschutzmittel gefunden, so spricht Greenpeace-Chemieexperte Menfred Santen davon, dass “in jeder untersuchten Johannisbeere im Schnitt sechs verschiedene Pestizide stecken”. Im Test aus dem Jahr 2006 waren es “nur” drei Pestizide, so Santen weiter.

Die Hersteller von Obst und Gemüse gehen immer krassere Wege, um die Ernten frei von Ausfällen zu halten und sind dabei mutwillig bereit die Gesundheit der Verbraucher zu schwächen. Einige Pestizide die Greenpeace in dem Obst gefunden hat, sind nicht einmal in der EU zugelassen. Viele sind krebserregend und giftig.

Zwei gute Nachrichten brachte der Obsttest von Greenpeace dennoch. Zum einen waren Johannisbeeren aus dem Bio-Anbau pestizidfrei und zum anderen zeigt sich bei Himbeeren ein Rückgang der eingesetzten Pestizide.

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