
Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6e/Plankton_collage.jpg
Phytoplankton ist nicht nur Nahrungsmittel für zahlreiche Meerestiere, sondern nutzt auch das Kohlenstoffdioxid (CO2), um damit seine Körpermasse aufzubauen. Bei der dafür benutzten Photosynthese wird Sauerstoff produziert. Experten gehen davon aus, dass das Plankton so zwischen 70 und 80 Prozent[1] des Sauerstoffs unserer Atmosphäre produziert. Phytoplankton ist an der Spitze der Pyramide der Nahrungskette angesiedelt. Von diesen mikroskopisch winzigen Organismen geht das gesamte Leben der Weltmeere hervor.
Angesichts dieser Fakten ist es umso schlimmer was Wissenschaftler im Fachmagazin “Nature”[2] veröffentlichten. Demnach ist das pflanzliche Plankton in den letzten 60 Jahren um 40 Prozent zurück gegangen, so berichtet Boris Worm, der einer der drei Forscher ist. Durch die Klimaerwärmung schwindet die Zahl des Planktons in den Meeren zunehmend, da es nicht an die Nährstoffe gelangt, die es braucht. Im Durchschnitt verschwindet so jedes Jahr ein Prozent der Mikroorganismen. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, so sieht Worm ein globales Problem auf uns zukommen.
Die Gefahren für den Menschen liegen nahe. Nimmt man einmal die wirtschaftlichen Gefahren, wie beispielsweise die Fischerei außen vor, so ist die Sauerstoffproduktion für den Menschen ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Für die Umwelt bedeutet es, dass in Zukunft noch weniger Sauerstoff produziert wird. Schon die Abholzung der Regenwälder führt zu weniger O2-Produktion und damit auch weniger CO2-Verwertung, zukünftig kommt das Problem des Planktons hinzu.
[1] Dr. Jack Hall – http://ecology.com/features/mostimportantorganism/ [29.07.2010/23:06 Uhr]
[2] Global phytoplankton decline over the past century – http://www.nature.com/nature/journal/v466/n7306/full/nature09268.html [29.07.2010/23:06 Uhr]
[caption id="attachment_72" align="alignleft" width="240" caption="Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6e/Plankton_collage.jpg"] [/caption]
Phytoplankton ist nicht nur Nahrungsmittel für zahlreiche Meerestiere, sondern nutzt auch das Kohlenstoffdioxid (CO2), um damit seine Körpermasse aufzubauen. Bei der dafür benutzten Photosynthese wird Sauerstoff produziert. Experten gehen davon aus, dass das Plankton so zwischen 70 und 80 Prozent[1] des Sauerstoffs unserer Atmosphäre produziert. Phytoplankton ist an der Spitze der Pyramide der Nahrungskette angesiedelt. Von diesen mikroskopisch winzigen Organismen geht das gesamte Leben der Weltmeere hervor.
Angesichts dieser Fakten ist es umso schlimmer was Wissenschaftler im Fachmagazin "Nature"[2] veröffentlichten. Demnach ist das pflanzliche Plankton in den letzten 60 Jahren um 40 Prozent zurück gegangen, so berichtet Boris Worm, der einer der drei Forscher ist. Durch die Klimaerwärmung schwindet die Zahl des Planktons in den Meeren zunehmend, da es nicht an die Nährstoffe gelangt, die es braucht. Im Durchschnitt verschwindet so jedes Jahr ein Prozent der Mikroorganismen. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, so sieht Worm ein globales Problem auf uns zukommen.
Die Gefahren für den Menschen liegen nahe. Nimmt man einmal die wirtschaftlichen Gefahren, wie beispielsweise die Fischerei außen vor, so ist die Sauerstoffproduktion für den Menschen ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Für die Umwelt bedeutet es, dass in Zukunft noch weniger Sauerstoff produziert wird. Schon die Abholzung der Regenwälder führt zu weniger O2-Produktion und damit auch weniger CO2-Verwertung, zukünftig kommt das Problem des Planktons hinzu.
[1] Dr. Jack Hall - http://ecology.com/features/mostimportantorganism/ [29.07.2010/23:06 Uhr]
[2] Global phytoplankton decline over the past century - http://www.nature.com/nature/journal/v466/n7306/full/nature09268.html [29.07.2010/23:06 Uhr]