Bildquelle: isofloc.de

Gerade wer seine Wohnung im Dachgeschoss hat kennt das Problem wahrscheinlich sehr gut. Im Winter muss viel geheizt werden, da die Wärme direkt aus dem Dach nach draussen geleitet wird und im Sommer kann man es eventuell gerade so in Unterhose aushalten.

Je nach persönlichem Temperaturempfinden, der Kleidung und der Tätigkeit die ausgeübt wird, ist die Raumtemperatur unterschiedlich. Man kann jedoch pauschal davon ausgehen, dass eine Temperatur von über 22 Grad Celsius nicht mehr als angenehm empfunden wird. Zumindest was den Sommer angeht.

Der Grund für die stauende Hitze im oberen Bereich eines Hauses ist zumeist die fehlende Wärmespeicherfähigkeit der Bauteile. Gerade im Dachbereich sind keine massiven Mauerwerke verbaut. Bedeutet also, dass die Wärme durch direkte Sonneneinstrahlung schnell durch das Dach in die Wohnung gelangen kann. Im Winter ist der Fall genau umgekehrt. Die Heizung sorgt für Wärmenachschub. Jedoch gelangt die Wärme schnell durch das Dach nach außen.

Die Lösung für diese Problematik ist eine gute Wärmedämmung. Diese sollte nachhaltig und umweltfreundlich sein. Zellulosedämmstoffe werden zu 80-90 Prozent aus altem Zeitungspapier hergestellt. Mit der Dämmung des Dachgeschosses wird es für die Wärme schwieriger sowohl von außen nach innen zu gelangen (Sommer), als auch von innen nach außen (Winter).

Nachts sollte im Sommer dann gut gelüftet werden. In der zweiten Nachthälfte ist die Lüftung am effizientesten, da zu dieser Zeit die Temperaturen am niedrigsten sind.

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